17 Tage Usbekistan: Seidenstraße, Kamel-Karawane & Wandern

Reisetermin 21.09. bis 07.10.2019 / 16.05. bis 01.06.2020 / 19.09. bis 05.10.2020
Teilnehmer 4-15 Preis EUR 2485,- (mit Direktflügen)

Die berühmten Städte der Seidenstraße – Buchara und Chiwa, Samarkand und Taschkent – mit ihren prachtvollen Moscheen und bunten Basaren. Zwei Tage Kameltrekking in der Wüste Kysylkum, Baden im Aidarkul-See und drei Tage Wandern im touristisch unerschlossenen Nuratau-Gebirge.

Übernachtet wird in den Städten in orientalischen Pensionen, während des Kamel-Trekkings in Jurten und Zelten sowie während der Wandertouren in einfachen privaten Gasthäusern, wo sich die einzigartige Gastfreundschaft der ländlichen Bevölkerung erleben lässt.

Klimatisch eignen sich für das im Sommer sehr heiße Usbekistan als Reisezeit am besten Frühling oder Herbst. Gerade der Frühling ist oft wunderschön, wenn die ansonsten trockene Steppe erblüht.

Die Tour ist für Normalsterbliche geeignet, denn die Wanderungen sind nicht zu anspruchsvoll und es gibt ein Begleitfahrzeug, das das Gepäck transportiert und – solltet Ihr Euch nicht gut fühlen – auch Euch. Für das Kamel-Trekking bedarf es darüber hinaus keiner Vorkenntnisse. Eine aktive Grundeinstellung solltet Ihr allerdings mitbringen sowie die Bereitschaft zu etwas Komfortverzicht, da Ihr außerhalb der Städte in einfacheren Unterkünften übernachtet.

Reisebeschreibung:
Eure Reise beginnt in der märchenhafte Oasenstadt Chiwa, weit im Landesinnern und mitten in der Wüste Kisilkum. Durch die Lage, geschützt zwischen den trutzigen Stadtmauern vor der umgebenden Wüste, hat die Stadt eine besondere Atmosphäre. Der komplette historische Ortskern steht seit 1990 unter dem Schutz der UNESCO und gehört somit zum Weltkulturerbe der Menschheit. Autos sind hier verboten – man hat also Ruhe und Muße, die orientalische Ornamentik, prachtvollen Minarette und schattigen Innenhöfe zu Fuß zu erkunden.

Blau ist die erste Farbe der Stadt Buchara, denn blau leuchten die Kuppeln und prächtigen Fassaden der Medressen und Moscheen. Die Altstadt ist trotz der sowjetischen Ära weitgehend intakt, und in ihr nimmt das orientalische Leben seinen gemächlichen Lauf… Die Geschichte Bucharas als eine der ältesten Städte und Zentrum des Islams in Mittelasien reicht weit zurück: Sie war einst legendär reich und einer der wichtigsten Knotenpunkte der Seidenstraße.

Von hier fahrt Ihr nun weiter in die entlegenen Orte der Kisilkum. In einem Jurtenlager inmitten der Wüste übernachtet Ihr und bereitet Euch auf zwei Tage Kamel-Trekking vor. Ganz wie die alten Karawanen werdet Ihr jedoch nicht die ganze Zeit auf dem „Wüstenschiff“ sitzen, sondern zwei Personen wechseln sich jeweils ab mit Wandern und Reiten, so dass auch der verlängerte Rücken ab und zu eine Schonzeit bekommt… Die abwechslungsreiche Tour führt Euch zu Salzseen und einem abgelegenen, einfachen Bauernhof, übernachtet wird unter dem klaren Sternenhimmel in Zelten.

Nach einem Badestopp am plötzlich in der trockenen Landschaft auftauchenden einsamen Aidarkul-See geht es dann in das touristisch noch weitgehend unerschlossene Nuratau-Gebirge, einem westlichen Ausläufer des Tian Shan mit Gipfeln bis über 2000 m. Auf dem Weg dorthin geht die Wüste langsam in Steppe über, über die sich, mit etwas Glück gegen Mitte Mai oft ein gewaltiger roter Mohnblütenteppich ausbreitet. In den Bergen wandert Ihr drei Tage lang von einem urwüchsigen Dörfchen zum nächsten und erlebt dabei in unseren privaten Familienunterkünften die einzigartige Gastfreundschaft der hier lebenden tadschikischen Bevölkerung.

Vielleicht die eindrucksvollste Stadt, mindestens aber die monumentalsten Bauten aus vergangenen Jahrhunderten bekommt Ihr in Samarkand „der Schönen“ zu sehen. Zur Hochzeit der Seidenstraße, vom 6.-8. Jahrhundert, konnte die Stadt bereits auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Aber ihre Blütezeit erlebte sie im späten Mittelalter unter Timur (auch: Tamerlan), der von seinen Eroberungszügen die besten Handwerker, Künstler und Architekten nach Samarkand brachte, die im 14. Jahrhundert Bauwerke schufen, die den Ruf von Samarkand als „schönste Stadt der Welt“ begründeten.

Die usbekische Hauptstadt Taschkent ist die letzte Station auf unserer Reise. Die Zwei-Millionen-Metropole ist die wichtigste Stadt Zentralasiens und vor allen Dingen interessant durch ihre etwas wilden architektonischen Stilmischungen: Die großzügig angelegte, modernere Metropole hat viele Prachtbauten im sowjetischen Stil, versetzt mit orientalischen Elementen, zu bieten.

In den vier usbekischen Städten der Seidenstraße habt Ihr jeweils eineinhalb bis zwei Tage Zeit für Erkundungen mit Eurem Guide, wobei viele Eintritte bereits im Reisepreis enthalten sind (siehe Reisebeschreibung Tag für Tag). Es bleibt aber überall genügend Raum für Streifzüge auf eigene Faust.

Achtung! Zur Einreise wird ein Reisepass benötigt, der mind. 6 Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist.

Anmeldung bis 11.08.2019 / 05.04.2020 / 08.08.2020
(später buchen nicht ausgeschlossen)

 

Leistungen

Direkter Hinflug und Rückflug: Frankfurt-Urgentsch & Taschkent-Frankfurt mit Uzbekistan Airways; alle Übernachtungen gemäß Programm (Mittelklassehotels, Gasthäuser, Jurten und Zelte beim Kameltrekking); Inlandsflug Taschkent-Urgentsch; Wanderungen gemäß Programm mit: örtlichen Guides, Zeltverleih, Küchenausrüstung, Gepäcktransfer durch Wagen oder Kamele; Eintritte und Führungen gemäß Programm; 7x VP, 9x Frühstück; alle Transfers gemäß Programm; qualifizierte Reiseleitung; Sicherungsschein.

Mitzubringen

Isomatte, Schlafsack, ein Tagesrucksack für die Wanderungen.

Packliste (PDF)

Extrakosten

Einzelzimmer-Zuschlag (optional, nur in den Städten): 205 €

Optional Rail&Fly Ticket mit der Dt. Bahn nach/bis FRA Airport: 85 €; zusätzliche Eintritte; zusätzliche Verpflegung; persönliche Ausgaben, Trinkgelder; Reiseversicherungen.

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